Multikultifest

am sonnigsten Juni-Sonntag im großflächigen Kennedypark trafen Aussteller verschiedener Kulturen und Vereinigungen zusammen, um mit ihren kulinarischen Speisen, kulturellen Exponaten sowie Mitmach-, Sport- und Tanzangeboten die Aachener Diversität zu zelebrieren.

Auch hêvî bot an seinem Stand neben Informationsangeboten zum Verein auch eine Tüten-Malaktion, bei denen Kinder und Jugendliche ganz individuell ihre Hoffnungstasche gestalten und sich ganz entfalten konnten. Ob die Tüten der ganzen Familie oder den Freunden gewidmet waren, zu Ehren von Kindheitshelden gestaltet oder auch einfach bunte Kunstwerke waren, jeder hatte etwas was ihm Hoffnung gibt und jemanden der/dem er welche schenken möchte.

Die Jugendlichen haben sich richtig ins Zeug gelegt und mit viel Phantasie ganz selbstständig ihre Bilder gezaubert. Die kreativen Meisterwerke der Kinder können sich sehen lassen:

Advertisements

studentische Inspirationen

Hêvî war beim diesjährigen Tag der studentischen Initiativen. Viele Studenten sind bereits bei Hêvî dabei und wir freuen uns über jeden, der Interesse hat, sich für mehr Inklusion zu engagieren.

An unseren Stand haben wir nicht nur über unsere Arbeit informiert, sondern auch Inspirationen gesammelt:

image.jpeg

Hêvî erkundet Demokratie im Landtag

Am Aachener Hauptbahnhof beginnt der Sonntagsausflug in der Woche vor Ostern: zwölf Hêvîaner fahren gemeinsam nach Düsseldorf. Auf der Fahrt lernt sich die bunte Gruppe untereinander kennen und tauscht sich aus, findet Gemeinsamkeiten, Unterschiede und eine Menge interessanter Geschichten.

In Düsseldorf erblicken sie neben dem wunderschönen Rhein auch den riesigen Fernsehturm von außen auf dem Weg zum Landtag. Dort angekommen gibt es eine Führung durch das ganze Gebäude: Ein Fraktionssaal und Konferenzsaal, aber auch der große Plenarsaal werden erkundet. Die Schüler und Studenten lernen einiges über die parlamentarische Arbeit: Wie laufen die Abstimmungen im Landtag ab? Wer erledigt welche Arbeit? Womit beschäftigt sich ein Abgeordneter? Mit Neugier verstehen und erleben sie hier Demokratie.

Dazu gehört auch, dass die Arbeit der Politiker in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Das geschieht beispielsweise im anschließend besuchten Saal der Landespressekonferenz. Auch die Geschichte des Landtages wird in der Ahnengalerie mit Portraits der Landtagspräsidenten entdeckt. Nach der lehrreichen Tour wurde die interaktive Ausstellung besucht, wo man mit seinem neuen Wissen experimentieren kann. Über Wahlen, Gesetzgebung und den Landtag sind die Hêvîaner richtig gut aufgeklärt: 80% der Quizfragen haben die Schüler selbständig lösen können.

Nach diesem Erfolg ging es dann zum wohlverdienten Mittagessen im Extrablatt, wo schon Strategien für das anschließende Spiel im Escape Room diskutiert wurden. Die ganze große Gruppe hatte dort nur ein Ziel: Kaffee machen, um den verschlafenen Doktor zu erwecken. Alle gaben ihr bestes, um die anspruchsvollen Rätsel zu lösen. Mit Endoskop und OP-Werkzeug als auch während der Fahrt im Rollstuhl wurden Codes gesammelt, Rätsel gelöst und Schlösser geknackt. Viel Kommunikationsgeschick und Teamgeist war gefragt. Es war knapp, aber 28 Sekunden vor Ende war die letzte Zahl dann gefunden: Geschafft!

Geschafft waren auch alle nach dem spannenden und spaßigen Ausflug, mit vielen neuen Erlebnissen machten sich die Hêvîaner dann auf den Nachhauseweg.

Hêvî zu Besuch bei Fernsehen und Radio

DSCF6249

Ein grauer Sonntag im November, letztes Ferienwochenende. Vor dem Aachener Hauptbahnhof steht eine gemischte Gruppe mit Kreppband-Namensschildern und lernt sich kennen. Geflüchtete, Studierende, Berufstätige. Wohin es heute geht? Nach Köln, zum WDR. Aber das ist natürlich noch nicht das ganze Tagesprogramm.

Im Zug verfliegt die Zeit bei „Wer bin ich?“, wobei sich neu zusteigende Reisende wohl fragen, warum da lauter Leute mit Post-Its auf der Stirn sitzen und lachen. Kaum aus dem Zug ausgestiegen, steht die Gruppe vor dem Kölner Dom und muss schätzen: Ist er höher als breit? Oder andersherum? Welcher Dom ist älter, der Aachener oder der Kölner? Und wem gehört so ein Dom eigentlich?

Durch die Kölner Altstadt begleiten Legenden über Heinzelmännchen und den dicken Jupp, sowie Fakten über den Rhein. Es ist schwer, sich vorzustellen, wie pro Sekunde mehrere Tausend Badewannen an einem vorbeiströmen. Und wie die großen Schiffe in einem Fluss fahren können, der bei normalem Wasserpegel nur drei Meter tief ist. Während man noch grübelt, ist man schon am ersten großen Ziel angekommen: Dem Sportmuseum.

Neben etwas Sportgeschichte und einigen interessanten Ausstellungsstücken, z.B. Basketballschuhe in Größe 59, kann man sich auch selbst körperlich betätigen. Ob ein Sprint über die Tartanbahn, Gewichtheben, Rennradfahren im Windkanal oder Fußball auf dem Dach: Hier ist für Jeden etwas dabei. Sport macht hungrig, also geht es weiter in die Pizzeria und anschließend frisch gestärkt zum WDR: dem Westdeutschen Rundfunk.

Hier gibt es eine Menge zu sehen und zu lernen: kleine und große Studios mit enorm vielen Scheinwerfern, warum es statt der Bluebox jetzt den Greenscreen gibt und dass der WDR noch viel mehr ist, als Radio und Fernsehen. So wird zuletzt ein ganz besonderes Studio betreten, in dem es mehrere Treppen, verschiedene Bodenbeläge und eine sogenannte Schallschnecke gibt. Wer mal das Geräusch von knirschendem Schnee aufnehmen möchte, sollte einfach einen Teppich auf einen Kiesweg legen und darüber laufen. Wozu das alles gebraucht wird? Für die Hörspiele, die hier aufgenommen werden.

Erschöpft steigen alle in den Zug zurück nach Aachen. Es war ein langer, aber auch interessanter Tag in Köln. Die verbliebene Pizza wird noch verteilt, dann trennt sich die Gruppe wieder. Vielleicht um in der nächsten Zeit nochmal einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen?

Tivoli-Lauf, die Zweite

Am Sonntag, den 21.05. 2017 ging es bei hêvî wieder sportlich zu. Wir haben zum zweiten Mal am Tivoli-Lauf teilgenommen. Leider war auf Grund von Krankheiten und Verletzungen unsere Gruppe etwas dezimiert. Dafür waren diejenigen, die teilgenommen haben, top motiviert. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen ging es wieder 5,5 km vom Tivoli aus Richtung Soers und zurück zum Tivoli. Und wie im letzten Jahr waren wir wieder sehr erfolgreich. Ehsan sicherte sich in der Altersgruppe U20 den zweiten Platz und Hiwet kam in der gleichen Altersgruppe sogar auf Platz 1. Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder am Start! (Ute Naß)